Messung der Prozess- und Ergebnisqualität in der Therapie von Kindern und Jugendlichen
In einer Feldstudie soll geprüft werden, ob mittels standardisierter Diagnostik und einem Verlaufsmonitoring die Prozess- und Ergebnisqualität erfasst und, vor allem mittels des Verlaufsmonitorings, die Therapieverläufe verbessert werden können. Dazu ist es notwendig, dass sowohl eine Standardmessbatterie als auch angemessene Instrumente für die Erfassung des Verlaufes entwickelt und erprobt werden.
In Kooperation mit der Universität Bremen
Traumafolgestörungen bei Pflegekindern - Prävalenz, Schwere der Symptomatik, Risikoanalyse, Therapiebedarf und Implikationen für die Praxis
Die Ergebnisse der Untersuchung sind, aufgrund ihre Erstmaligkeit für den deutschsprachigen Raum, hinsichtlich dreier Aspekte von zentraler Bedeutung: Sie liefern zum Einen grundlegende Erkenntnisse über eine bis dato kaum (oder gar nicht) untersuchte Subgruppe, deren Belastung aber durchaus mit der anderer klinischer Gruppen vergleichbar sein dürfte und von daher ebenso sehr unterstützender, fördernder und therapeutischer Maßnahmen bedarf. Zum Anderen finden die Ergebnisse Eingang in die Entwicklung eines Risikomodells. Die daraus ableitbaren Implikationen für die Praxis, etwa bezogen auf Auswahl passender Pflegefamilien, Häufigkeit der Kontakte oder verfahrenstechnischer Aspekte, können einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Pflegekindern leisten. An dieser Stelle sei ebenfalls auf die Möglichkeiten verwiesen, die sich eröffnen, wenn man bedenkt, wie sich die Ergebnisse eines derartigen Risikomodells als Basis für die Entwicklung von Präventionsprogrammen nutzen lassen. Schließlich sei als dritter Aspekt der Maßnahmenkatalog genannt, in dem die zentralen Befunde der Untersuchung zusammengefasst werden. Dieser Katalog findet, etwa in Form einer Informationsbroschüre für alle Betroffenen und Beteiligten, etwa Eltern, Pflegeeltern, Sachbearbeiter, Juristen, psychosoziale Fachkräfte, etc. weite Verbreitung und trägt somit durch Information und Psychoedukation zu einer Verbesserung der Lage, in der sich "das Pflegekind" in Deutschland befindet, bei.
In Kooperation mit der LMU München
Videosupervision
Diese Form der Supervision wird im ABZ München durchgeführt. Dabei ist es eine Direktsupervision, die SupervisorInnen können aber an den verschiedensten Orten der Republik sein. Durch diese Supervisionsform ist es möglich die jeweiligen für dieses Störungsbild spezialisierten Supervisoren zu beteiligen, auch wenn diese nicht vor Ort sind. Gleichzeitig stellt es eine Form der Life-Supervision dar.
In Kooperation mit dem ZI Mannheim
Kognitive Verhaltenstherapie versus Psychodynamische Kurzzeittherapie bei Jugendlichen mit Sozialer Phobie - eine randomisierte kontrollierte Multicenterstudie.
Bei dieser Studie ist das ABZ München eines der Zentren, in denen die VT Bedingung geprüft wird. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der LMU München. Die Therapie des Zentrum München werden in der Ambulanz des Institutes durchgeführt, dazu wurden die TherapeutInnen gesondert geschult und werden auch von gesondert geschulten SupervisorInnen betreut. Zunächst werden Jugendliche ab 14 Jahren in die Studie aufgenommen. Später sollen auch noch Kinder dazu kommen. Mit dieser Studie wird auch ein neues, bisher noch nicht veröffentlichtes Manual, das auf der Theorie von Clark und Wells beruht, zum Einsatz kommen.
